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22. Juni 2022
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Grindelwald: Zwei Bergsteiger tödlich verunglückt

Im Rahmen einer Suchaktion sind am Dienstagmittag beim Scheideggwetterhorn in Grindelwald zwei Bergsteiger leblos aufgefunden worden. Einer der beiden Männer war am Dienstagmorgen als vermisst gemeldet worden. Ermittlungen zu den Umständen des Bergunfalls sind im Gang.

Am Dienstagmittag, 21. Juni 2022, sind im Zuge einer Suchaktion mit einem Helikopter der Rega beim Scheideggwetterhorn in Grindelwald zwei verunglückte Bergsteiger leblos aufgefunden worden. Einer der beiden Männer war am Dienstagvormittag bei der Kantonspolizei Bern als vermisst gemeldet worden.

Aktuellen Erkenntnissen zufolge waren die zwei Männer von der Grossen Scheidegg zu einer alpinen Klettertour auf der Route am Westpfeiler aufgebrochen. Beim Aufstieg zum Scheideggwetterhorn stürzten die beiden Bergsteiger aus noch zu klärenden Gründen mehrere hundert Meter in die Tiefe.

Nach Eingang der Vermisstmeldung wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet. Im Einsatz standen neben verschiedenen Spezialdiensten der Kantonspolizei Bern auch Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz sowie ein Helikopter der Air-Glaciers.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen aus dem Kanton Graubünden und einen 37-jährigen russischen Staatsangehörigen aus dem Kanton Zürich. Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände des Bergunfalls aufgenommen.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland 

(isw, aktualisiert am 24.6.22)

Am Dienstagmittag sind im Zuge einer Suchaktion mit einem Helikopter der Rega beim Scheideggwetterhorn in Grindelwald zwei verunglückte Bergsteiger leblos aufgefunden worden. (Quelle: Kantonspolizei Bern)
Am Dienstagmittag sind im Zuge einer Suchaktion mit einem Helikopter der Rega beim Scheideggwetterhorn in Grindelwald zwei verunglückte Bergsteiger leblos aufgefunden worden.
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