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Alkohol & Drogen

Der Missbrauch von Alkohol und Drogen hat weitreichende Folgen. Das können Sie tun, um sich und andere zu schützen.

Jede fünfte Person in der Schweiz trinkt zu viel Alkohol – gelegentlich oder regelmässig. Wir sehen die Auswirkungen davon in Konflikten, Gewalt oder schweren Unfällen.

Der Konsum von Drogen kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen, sogar tödliche Folgen sind möglich. Wer Drogen konsumiert, muss zudem mit strafrechtlichen Folgen rechnen: In der Schweiz ist der Konsum von Betäubungsmitteln strafbar.

Der Mischkonsum von einer illegalen Droge und Alkohol ist sehr weit verbreitet. Alkohol in Mischung mit anderen Drogen gehört mit zu den gefährlichsten Substanzkombinationen überhaupt. Das gleiche gilt für Alkohol und Medikamente. Dabei sind sogar lebensgefährliche Vergiftungen möglich.

Sonderfall Cannabis

Cannabis mit mehr als 1 Prozent THC (Tetrahydrocannabinol) ist in der Schweiz als verbotene Substanz klassifiziert. Dasselbe gilt für Cannabisharz, sogenanntes Haschisch, dies sogar dann, wenn es weniger als 1Prozent THC enthält.

Cannabisblüten mit weniger als 1 Prozent THC dürfen legal gehandelt werden. Das darin ebenfalls enthaltene CBD (Cannabidiol) beeinflusst die menschliche Psyche nicht. CBD unterliegt deshalb nicht dem Betäubungsmittelgesetz und ist legal erhältlich.

Mehr erfahren über die rechtliche Lage mit Cannabis

Achtung Jugendschutz

Wein und Bier dürfen Sie ausschliesslich an Jugendliche ab 16 Jahren weitergeben oder verkaufen, gebrannte Wasser und Spirituosen an Jugendliche ab 18 Jahren. Das Abgeben oder Verkaufen von Betäubungsmitteln aller Art an Jugendliche unter 18 Jahren ist in jedem Fall strafbar.

Das können Sie tun

Alkohol- und Drogenmissbrauch betrifft nicht nur Sie selber: Konsum und Abhängigkeit können Freundschaften und Familien zerstören. Sie bringen andere Menschen in Gefahr und begünstigen Gewalt.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über Ihren Alkoholkonsum gemacht? Kennen Sie jemanden, der regelmässig zu viel trinkt oder Betäubungsmittel konsumiert?

  • Unten auf dieser Seite finden Sie Links zu verschiedenen Stellen, die Ihnen helfen können.
  • Sagen Sie nein. Erkennen Sie, wenn Menschen in Ihrem Umfeld Sie unter Druck setzen und verzichten Sie.
  • Halten Sie sich daran: Wer fährt, bleibt nüchtern. So schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Mitfahrerinnen und Mitfahrer und andere auf der Strasse vor potenziell tödlichen Unfällen.
  • Lassen Sie Personen, denen es schlecht geht, nicht alleine und organisieren Sie, falls nötig, medizinische Hilfe (Notrufnummer 144 oder 112).

Weiterführende Informationen

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