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Kinder & Schulweg

Schwerpunkt Langsamverkehr 2019

Bild vergrössern Schwerpunkt Langsamverkehr 2019

Mussten Sie auch schon mal heftig in die Bremsen treten, als ein Bub einem rollenden Ball auf die Strasse nachrannte?
Oder weil ein Mädchen auf dem Trottoir plötzlich verträumt und ohne Vorwarnung auf die Fahrbahn tanzte?

Kinder betreten oft überraschend und unberechenbar die Strasse. Im Gegensatz zu den meisten anderen Strassenbenützern sind Kinder noch nicht in der Lage, Gefahren und Risiken ihres Verhaltens richtig abzuschätzen. Alle erwachsenen Verkehrsteilnehmer können mit Ihrem eigenen Verhalten dazu beitragen, diesen Ungleichstand aufzufangen. Nehmen Sie Rücksicht und tragen Sie so Ihren Teil zu einer höheren Sicherheit der Kleinsten im Verkehr bei.:

  • Behalten Sie Kinder in Strassennähe stets im Auge.
  • Passen Sie Ihr Tempo und Ihre Fahrweise an und versetzen Sie sich in Bremsbereitschaft.
  • Lassen Sie gerade im Umfeld von Schulen, Schulwegen und Wohnquartieren Umsicht und Vorsicht walten.
  • Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und deshalb auf Rücksicht angewiesen.
  • Verhalten Sie sich vorbildlich. Kinder ahmen nach.
 

Schulweg

Kinder sollen in der Regel ihren Schulweg eigenständig zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegen können. Dies ermöglicht soziale Kontakte, stärkt die Selbstverantwortung und fördert das richtige Verhalten.

Das Ziel sind sichere Schulwege, auf denen die Kinder selbstständig zur Schule gehen können.

Verantwortung

Der Schulweg liegt im Verantwortungsbereich der Eltern. Die Kinder haben einen Anspruch auf einen sicheren und möglichst kurzen Schulweg. Die Beurteilung der Zumutbarkeit von Schulwegen liegt in der Kompetenz der Gemeinden.

Beschwerden

Allfällige Beschwerden zum Thema Schulweg werden von den Schulinspektoraten entschieden. Die zuständigen Schul- und Gemeindebehörden können uns für die Beurteilung von Schulwegen beiziehen: für erzieherische Massnahmen die Verkehrssicherheit, für betriebliche und bauliche Massnahmen die Verkehrsberatung.

Gefahrenstellen

Noch nicht beseitigte Gefahrenstellen sind mit erzieherischen oder organisatorischen Massnahmen zu entschärfen. Dazu zählen die Sensibilisierung der Schulkinder, Lotsen- und Begleitdienste sowie Schülertransporte. Betriebliche und bauliche Massnahmen sind Sache der zuständigen Strasseneigentümer und mit diesen abzusprechen. Bei Kantonsstrassen liegt die Zuständigkeit beim Oberingenieurkreis, bei Gemeindestrassen bei der jeweiligen Gemeinde.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.police.be.ch/police/de/index/praevention/praevention/alles-im-blick/schulweg.html