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Motorfahrzeuge

Schwerpunkt Langsamverkehr 2019

Bild vergrössern Schwerpunkt Langsamverkehr 2019

Sind Sie als Autofahrer wieder einmal zu spät dran und müssen nun auch noch zusehen, wie andere Verkehrsteilnehmer Ihnen den Vortritt nehmen?
Oder stehen Sie mit Ihrem Motorrad im Stau und könnten sich einige Wartezeit ersparen, wenn Sie die stehende Kolonne überholen?

Damit jeder Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel kommt, müssen alle Verantwortung übernehmen. Für Lenker von Motorfahrzeugen heisst das, Vernunft walten zu lassen und auch mal nachzugeben, statt aufs Gas zu treten. Gerade wenn Vortritte missachtet werden, kommt es rasch zu einem Unfall. Seien Sie in diesem Moment schlauer und verzichten Sie in brenzligen Situationen auf den eigenen Vortritt. Denn Auto- und Motorradfahrer, die dem gesunden Menschenverstand den Vortritt lassen und folgende Tipps beachten, handeln besonders verantwortungsvoll:

  • Fahren Sie vorausschauend und nehmen Sie Rücksicht auf andere – insbesondere auf schwächere Verkehrsteilnehmer.
  • Passen Sie Ihr Tempo und Ihre Fahrweise den Strassen- und Witterungsverhältnissen an.
  • Lassen Sie sich nicht ablenken (etwa von Smartphones, Navis oder von Mitfahrenden) und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit stets auf das Strassengeschehen.
  • Fahren Sie defensiv und nehmen Sie sich Zeit. Dies wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit und die Umwelt aus.
  • Befolgen Sie die Verkehrsregeln.
 

Fahrzeugbeleuchtung

Bei schlechter Sicht: Abblendlicht einschalten

Sei es in der Nacht oder Dämmerung, bei Nebel, Regen oder Schneefall, oder aber auch im Tunnel: Bei schlechten und zweifelhaften Licht- und Sichtverhältnissen ist zwingend das Abblendlicht einzuschalten. Nur so leuchten sowohl Frontscheinwerfer als auch Rücklichter, und das Fahrzeug ist auch für nachfahrende oder aufschliessende Verkehrsteilnehmer erkennbar.

Nur mit eingeschalteten Rücklichtern sind Fahrzeuge bei schlechter Sicht für andere gut erkennbar.

Nur mit eingeschalteten Rücklichtern sind Fahrzeuge bei schlechter Sicht für andere gut erkennbar.

Die Erfahrung zeigt, dass die heute in vielen Fahrzeugen vorhandenen Sensoren der Lichtautomaten zu spät auf schlechte Sichtverhältnisse reagieren. Es ist deshalb wichtig, dass der Fahrzeuglenker frühzeitig manuell auf das Abblendlicht umschaltet.

Richtige Verwendung der Fahrzeuglichter

Heutzutage sind die Fahrzeuge hauptsächlich schwarz, weiss und grau. Diese Farben sind sehr unauffällig und bei schlechten Sichtverhältnissen schlecht erkennbar. Insbesondere bei solchen gedeckten Farben, aber auch in allen anderen Fällen, ist es deshalb unerlässlich, immer mit der korrekten, der Witterung entsprechenden Beleuchtung unterwegs zu sein. Denn: Eine korrekte Fahrzeugbeleuchtung steigert die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmende und vermindert so das Unfallrisiko.

Wir zeigen Ihnen hier, welches Licht Sie wie und wann verwenden sollten (die Symbole können je nach Fahrzeugtyp abweichen):

Tagfahrlicht

Das Tagfahrlicht leuchtet nur vorne am Fahrzeug. Die Rücklichter leuchten nicht. Tags bei guten Sichtverhältnissen muss mindestens das Tagfahrlicht brennen.

Vom Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen (Nebel, Regen, Schneetreiben usw.) und in Tunneln reicht das Tagfahrlicht nicht aus.

Da die Rücklichter nicht leuchten, ist das Fahrzeug bei schlechten Sichtverhältnissen von nachfahrenden oder aufschliessenden Verkehrsteilnehmern nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar. In diesen Fällen ist zwingend das Abblendlicht einzuschalten.

Standlicht

Bei eingeschaltetem Standlicht leuchten vorne die Standlichter und hinten die Rücklichter. Das Standlicht darf nur beim stehenden Fahrzeug verwendet werden. Das Fahren mit Standlicht entspricht dem Fahren ohne Licht.

Abblendlicht

Am Fahrzeug leuchten sowohl die vorderen wie die hinteren Lichter. Ausser Tags bei guten Sichtverhältnissen, wo das Tagfahrlicht ausreicht, muss am fahrenden Fahrzeug immer zwingend das Abblendlicht eingeschaltet werden.

Fernlicht

Die Fernlichter können bei Bedarf verwendet werden. In Ortschaften ist aber nach Möglichkeit darauf zu verzichten.

In folgenden Fällen müssen die Fernlichter ausgeschaltet werden:

  • rechtzeitig vor dem Kreuzen mit anderen Strassenbenützern oder einer neben der Strasse entgegenkommenden Bahn.
  • beim Hintereinanderfahren oder beim Rückwärtsfahren
    Wo die Sicherheit des Verkehrs es erfordert, darf mit der Lichthupe ein Warnsignal gegeben werden. Belehrung anderer Verkehrsteilnehmer, welche vermeintlich einen Fehler begangen haben, sind mittels Lichthupe verboten.

Nebellicht

Darf nur verwendet werden, wenn die Sicht wegen Nebels, Schneetreiben oder starkem Regen erheblich eingeschränkt ist. Endet eine Nebelbank, ist das Nebellicht unverzüglich auszuschalten.

Rücklicht

Die Rücklichter leuchten nur bei eingeschalteten Abblendlichtern oder Standlichtern. Bei der Verwendung von Tagfahrlichtern leuchten die Rücklichter nicht.

Richtungsblinker

Die Richtungsblinker blinken je nach angezeigter Richtung links oder rechts synchron vorne und hinten. Jede Richtungsänderung ist zwingend anzuzeigen. Dazu gehört beispielsweise auch das Blinken beim Verlassen des Kreisels, bei jedem Fahrstreifenwechsel auf der Autobahn oder auch beim Anhalten am Strassenrand.

Das Blinken ist keine Bestätigung, dass erfolgreich abgebogen worden ist, sondern schafft Klarheit über die Absicht gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Demzufolge ist der Richtungsblinker rechtzeitig einzuschalten, nach dem Manöver aber auch wieder einzustellen.

Nebelschlusslicht

Nebelschlusslichter leuchten zusätzlich zu den Rücklichtern und wo vorhanden in Kombination mit den vorderen Nebellichtern. Nebelschlusslichter dürfen analog den vorderen Nebellichtern nur verwendet werden, wenn die Sicht wegen Nebels, Schneetreiben und starkem Regens erheblich eingeschränkt ist. Unnütz eingeschaltete Nebelschlusslichter behindern aufgrund der grossen Blendwirkung den nachfolgenden Verkehr.

Warnblinker

Dürfen zur Warnung vor Gefahren am stehenden Fahrzeug zusätzlich zum Pannensignal und am fahrenden Fahrzeug vor einer unvermutet auftauchenden Unfallstelle, vor einem Fahrzeugstau oder beim Abschleppen auf Autobahnen und Autostrassen verwendet werden.
Das häufig praktizierte Einschalten der Warnblinker zum widerrechtlichen Anhalten oder Parkieren ist kein Freipass.


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