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Bern: Auseinandersetzungen vor Fussballspiel fordern Verletzte

22. August 2019

Rund um das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und Roter Stern Belgrad ist es zu diversen Zwischenfällen gekommen. Unter anderem wurden fünf Personen verletzt. Eine gewaltsame Auseinandersetzung konnte dabei nur noch mit Warnschüssen gestoppt werden. Die Kantonspolizei Bern führte zahlreiche Personenkontrollen durch und intervenierte bei mehreren, teilweise tätlichen Streitereien.

Die Kantonspolizei Bern stand am Mittwoch, 21. August 2019, anlässlich des Champions-League-Playoffs zwischen dem BSC Young Boys und Roter Stern Belgrad im Einsatz. Nachdem bereits bei Einreisekontrollen durch das Grenzwachtkorps bei Personen, die den Gästefans zuzuordnen sind, unter anderem Schlagstöcke, Vermummungsmaterial sowie einzelne gefälschte Eintrittstickets festgestellt worden waren, wurden auch in Bern zahlreiche Personen kontrolliert. Dabei wurde ein Mann, gegen den eine gültige Einreisesperre vorlag, angehalten und vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Weiter wurde ein Mann angehalten, der mutmasslich gefälschte Eintrittstickets auf sich trug. Dieser wurde für weiterführende Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten verbracht. Er wurde im Verlauf des Abends wieder entlassen.

Um zirka 1800 Uhr setzen sich mehrere hundert Gästefans von der Innenstadt aus in Richtung Stade de Suisse in Bewegung. Im Bereich Kleeplatz/Hodlerstrasse kam es am Rande des Fanmarsches zu einer tätlichen Auseinandersetzung, im Zuge derer mindestens ein Mann massiv angegriffen wurde. Um diesen wie auch weitere umstehende Personen zu schützen, intervenierten die Einsatzkräfte sofort. Dabei sah sich ein Polizist gezwungen, drei Warnschüsse in die Luft abzugeben. In der Folge liessen die Angreifer ab und die Situation konnte beruhigt werden. Das mutmassliche Opfer, welches sich zunächst von der Örtlichkeit entfernt hatte, konnte in den späten Abendstunden aufgegriffen und ins Spital gebracht werden. Ein weiterer Mann, der ebenfalls bei der Auseinandersetzung verletzt und durch eine Patrouille ins Spital gebracht wurde, konnte dieses am Abend wieder verlassen.

Auf der Lorrainebrücke wurde kurze Zeit später eine verletzte Person gemeldet. Der Mann, der in der Fanmenge gemäss aktuellen Erkenntnissen von einem Gegenstand aus Glas am Kopf getroffen wurde, musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Er konnte dieses im Verlauf der Nacht wieder verlassen. Ermittlungen zum Hergang dieser Ereignisse sind im Gang.

Im Anschluss ans Spiel musste wiederum verschiedentlich wegen Tätlichkeiten und Streitereien interveniert werden. Bei verschiedenen Vorfällen wurden nahe des Stadions eine Frau und ein Mann verletzt. Auch sie mussten ins Spital gebracht werden. Zudem wurde ein Mann, der sich der Kontrolle widersetzte, in Polizeiräumlichkeiten geführt. Mit Blick auf die verschiedenen Ereignisse blieb die Kantonspolizei Bern auch bis in die Nachtstunden mit einem Dispositiv präsent.

(cg/cm)

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