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Bern/Kiesen / Zeugenaufruf: Autolenker nach riskanter Fluchtfahrt angehalten

17. Mai 2019

Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstagabend bei Kiesen einen Autolenker angehalten, der versucht hatte, sich einer Kontrolle zu entziehen. Er war in riskanter Fahrweise via Bern, Muri und die A6 in Richtung Kiesen gefahren. Bei einer Kollision zwischen dem Fluchtauto und zwei Dienstwagen wurden zwei Polizeimitarbeitende verletzt. Es werden Zeugen gesucht.

Am Donnerstag, 16. Mai 2019, kurz nach 1800 Uhr, stellten Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern in Bern ein verdächtiges Auto fest und entschieden in der Folge, dieses beim Burgernziel anzuhalten sowie den Lenker zu kontrollieren. Als sich einer der Polizisten dem blauen Auto näherte, beschleunigte dessen Lenker und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über die Muristrasse in Richtung Muri davon. Die Polizisten nahmen mit eingeschalteten Warnvorrichtungen umgehend die Nachfahrt auf und wurden in der Folge von weiteren Patrouillen unterstützt.

Der Autolenker fuhr via Nebenstrassen und die Thunstrasse nach Muri und setzte seine Fahrt dort auf der Autobahn A6 in Richtung Thun fort. Dabei wurde festgestellt, dass der Lenker mit massiver Geschwindigkeit unterwegs war und riskante Überholmanöver durchführte. Mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer mussten in der Folge stark abbremsen oder ausweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Als das Fahrzeug die Autobahn A6 bei Kiesen in Richtung Jaberg verliess, konnte es schliesslich im Bereich der Zubringerüberführung gestoppt werden. Dabei kam es zur Kollision zwischen dem Fluchtauto und zwei Dienstfahrzeugen. Zwei Polizeimitarbeitende wurden dabei leicht verletzt und mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Der 62-jährige Lenker des Fluchtautos blieb nach jetzigem Kenntnisstand unverletzt; ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest fiel positiv aus. Zudem wurde festgestellt, dass der Mann ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen war. Er wurde für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und festgenommen.

Die Kantonspolizei Bern hat unter Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ermittlungen zu den Ereignissen, so auch zu den Umständen der Fluchtfahrt, aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, welche die Fahrt des blauen Autos beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Nummer +41 31 634 41 11 zu melden.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland
(jad)

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