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Bern: Räumung von besetzter Liegenschaft

22. Februar 2017

Am Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Bern gestützt auf einen Strafantrag eine besetzte Liegenschaft in Bern geräumt. Dabei wurden die Polizistinnen und Polizisten sowohl im Innern als auch im Aussenbereich des Gebäudes unter anderem mit Feuerwerkskörpern angegriffen. 19 Personen wurden zur Kontrolle in Polizeiräumlichkeiten geführt.

Am Mittwochmorgen, 22. Februar 2017, hat die Kantonspolizei Bern an der Effingerstrasse in Bern eine besetzte Liegenschaft geräumt. Dies nachdem ein Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung sowie ein Antrag zur polizeilichen Räumung eingegangen war. Zugleich stand die Kantonspolizei zur Unterstützung bei der Umsetzung eines Zivilgerichtsentscheids im Einsatz. Vor dem Hintergrund, dass einer im Vorfeld gesetzten Frist nicht nachgekommen worden war und gestützt auf die vorliegenden Informationen musste von einer Gegenwehr seitens der Besetzer ausgegangen werden. Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten wurde ein entsprechendes Polizeiaufgebot eingesetzt.

Direkt nach dem Eindringen in das Gebäude wurden die Einsatzkräfte durch die anwesenden Personen sowohl innerhalb als auch rund um das Gebäude mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Darüber hinaus wurden Farbe sowie weitere Gegenstände gegen Polizistinnen und Polizisten sowie Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe geworfen. Aus Sicherheitsgründen, insbesondere weil durch die Feuerwerkskörper und andere Wurfgegenstände auch Drittpersonen gefährdet waren, musste die Effingerstrasse teilweise für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Um die Personen von weiteren Angriffen abzuhalten und damit den Selbstschutz sicherzustellen, wurde seitens der Einsatzkräfte zudem mehrmals der Mehrzweckwerfer eingesetzt.

Schliesslich gelang es den Einsatzkräften noch während der Morgenstunden, in sämtliche teilweise massiv verbarrikadierten Räumlichkeiten einzutreten und insgesamt 19 anwesende Personen ohne weitere Zwischenfälle festzunehmen. Im Gebäude wurde eine umfassende Spurensicherung aufgenommen. Gemäss aktuellen Erkenntnissen erlitt eine angehaltene Person im Zuge der Ereignisse eine Handverletzung. Daneben mussten sich fünf Polizisten ärztlich untersuchen lassen, wobei in zwei Fällen der Verdacht auf ein Hörtrauma besteht.

(cm)

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