Heimenschwand: Fischsterben wegen Gülle im Bach

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Kantonspolizei Bern
12. Mai 2021
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Heimenschwand: Fischsterben wegen Gülle im Bach

Am Montagvormittag ist der Wissibach in Buchholterberg durch Gülle verunreinigt worden. In der Folge verendeten zahlreiche Fische. Der Ursprung der Verunreinigung konnte eruiert werden, es erfolgt eine Anzeige.

Am Montag, 10. Mai 2021, ging gegen 11.40 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass Gülle im Wissibach bei Heimenschwand (Gemeinde Buchholterberg) sei. Beim Eintreffen der Patrouille bestätigte sich die Meldung und es konnten zahlreiche verendete Fische festgestellt werden.

Im Zuge der weiteren Abklärungen mit Beizug von Fischereiaufsicht, Gemeinde und Amt für Wasser und Abfall konnte der Ursprung der vorliegenden Gewässerverschmutzung geklärt und auf das Austreten einer grösseren Menge Gülle aus einer Pumpleitung zurückgeführt werden. Sie gelangte dann über verschiedene Abwasserkanäle in den Bach, wodurch das Gewässer zwischen Badhaus und Birchbüel auf einer Länge von mehreren hundert Metern stark verunreinigt wurde. Es wurden rund sieben Kilogramm tote Bachforellen von 7 bis 50 Zentimetern Länge geborgen.

Das genaue Ausmass der Verunreinigung ist Gegenstand weiterer Abklärungen durch das Amt für Wasser und Abfall. Der mutmassliche Verursacher wird zur Anzeige gebracht.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

(paj)

Bild: Beim Eintreffen der Patrouille bestätigte sich die Meldung zur Gülle im Bach.
Beim Eintreffen der Patrouille bestätigte sich die Meldung zur Gülle im Bach. (Quelle: Kantonspolizei Bern)
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