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Häufige Fragen

Was soll man tun, wenn man geblendet worden ist?

Bei einer Irritation der Augen sofort einen Arzt aufsuchen und den Vorfall der Polizei melden.

Gelten Laserpointer gemäss Waffengesetz als gefährliche Gegenstände?

Ja. Die Gefährlichkeit von Laserpointern ist gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) ab der Klasse 3R gegeben. Da die Stärke ohne technische Überprüfung nicht feststellbar und somit jedes missbräuchlich getragene Lasergerät geeignet ist, Menschen zu verletzen, sicherlich aber zu bedrohen, gelten diese bis zum Nachweis der Ungefährlichkeit als gefährliche Gegenstände.

Können Laserpointer nach Waffengesetz durch die Polizei sichergestellt werden?

Ja. Missbräuchliches Tragen gefährlicher Gegenstände ist gemäss Art. 28a Bst. a und b WG verboten. Als missbräuchlich gilt das Tragen gefährlicher Gegenstände an öffentlich zugänglichen Orten und das Mitführen solcher Gegenstände im Auto, wenn

  1. eine bestimmungsgemässe Verwendung nicht glaubhaft gemacht werden kann und
  2. der Eindruck erweckt wird, dass die Gegenstände missbräuchlich eingesetzt werden.

Bei missbräuchlichem Tragen eines Laserpointers kann dieser gemäss Art. 31 Abs. 1 Bst. c WG beschlagnahmt werden. Das Gerät kann definitiv eingezogen werden, wenn die Gefahr missbräuchlicher Verwendung besteht, insbesondere weil mit solchen Gegenständen Personen bedroht oder verletzt wurden (Art. 31 Abs. 3 Bst. a WG).

Werden Laserpointer nach der Prüfung und Sicherstellung dem Besitzer zurückgegeben?

Ein Laserpointer wird zurückgegeben, wenn nach der technischen Prüfung feststeht, dass es sich nicht um einen gefährlichen Gegenstand gemäss Waffengesetz handelt und keine Gefahr einer missbräuchlichen Verwendung besteht.

Welche Delikte gemäss Strafgesetzbuch (StGB) können bei einer Blendung erfüllt sein?

Wie kann man bestraft werden, wenn man jemanden mit einem Laserpointer blendet?


Schwere Körperverletzung (Art. 122 StGB) kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft werden.

Welche zivilrechtlichen Folgen kann eine Laserblendung nach sich ziehen?

Entscheidet ein Gericht, dass der Einsatz und die Folgen einer Laserblendung „grobfahrlässig“ oder „vorsätzlich“ durchgeführt wurden, kann der Verursacher, trotz Privathaftpflichtversicherung, zur Kasse gebeten werden. Bei Grobfahrlässigkeit und Vorsatz kann die Versicherung Regress auf den Versicherten nehmen, was sehr teuer werden kann.

Wer hilft bei Fragen zu Laserpointern weiter?

Kantonspolizei Bern, Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik via Kontaktformular.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.police.be.ch/police/de/index/vorschriften/vorschriften/laser/faq.html